Dienstag, 12. Dezember 2006
Schwarz-weiß-Fotografie

Foto

Präsentiert ihnen eine Einführung in die Fotografie


Teil 11: Schwarz -Weiß -Fotografie


 

Die Schwarz-Weiß -Fotografie kann man in etwa so definieren : Alle fotografischen Bemühungen Kontraste und Helligkeitswerte der Graustufenpalette gekonnt in der Fotografie einzusetzen. Heute bedient sich der Fotograf hauptsächlich der modernen digitalen Bildaufzeichnung, das ältere analoge Silberbildverfahren wird nicht mehr allzu häufig verwendet.

Das analoge Schwarz-Weiß-Silberbild-Verfahren gehört zu den ältesten Verfahren der Fotografie und wird fast vollständig durch die analoge Farbfotografie bzw. die digitalen Bildspeicherverfahren abgelöst .

Um den bunten Bilder in unserer Zeit entgegenzusetzen ist die Schwarz-Weiß-Fotografie mit das ehrlichste Medium im Bereich Fotografie, es ist nicht so geschwätzig wie die Farbfotografie und produziert keine Klischees.Die Minimalistische Motivabstraktion eignet sich besonders gut zur Intensivierung einer bestimmten Bildaussage.

Eigentlich unterscheidet sich die Schwarz-Weißfotografie, was die Gestaltung des Fotos angeht, nicht allzu sehr von der Farbfotografie.In der Schwarzweißfotografie muss man darauf achten, dass das Motiv und seine nur auf Grauwerte beschränkte Aussage wirkungsvoll inszeniert wird.


Prinzipiell wird bei fast allen analogen Schwarz – Weiß – Fotografien eine empfindliche Schicht, die aus kleinen Silberhalogenidkristallen in einer Gelantineschicht besteht auf ein Trägermaterial (Papier,Zelluloid, Glas,Polyester) gebracht.
Dieser Film wird mit einer Kamera belichtet ,in einem abgedunkelten Labor entwickelt und anschließend fixiert und damit lichtunempfindlich gemacht.

Durch die Schwarz – Weiß - Fotografie wird die farbige Realität in eine nur aus Grauwerte bestehende Dimension übersetzt.Sie schafft sich ihre eigene abstrahierende Bildästhetik. Die Hauptaspekte in der Gestaltung mit den Grauwerten sind Kontrast und Helligkeitsnuancen und ihre grafische Beziehung zu einander.

Vorausssetzung für ein gutes Schwarzweißfoto ist neben der Technik und dem Wissen der Reduktion des Motives auf Grauwerte, auch ein spezielles fotografisches Sehen.



Digitale Schwarz – Weiß- Fotografie


Die digitale Bilbearbeitung ermöglicht es aus Farbbildern ebenso gute wie ausdrucksstarke Schwarzweißbilder zu machen.


In der analogen Schwarzweißfotografie hat man die Auswahl zwischen unterschiedlichen Papieren: fein- oder grobkörnige, hart oder weich, Farbfiltern und Entwicklern.Durch den Einsatz dieser Materialen kann man den grafischen Effekt eines Schwarz-Weißbildes verstärken. In der digitalen Fotografie hat man es da leichter,man braucht nicht zwischen speziellen Farbfiltern oder Papieren wählen, damit das Foto den gewünschten Ausdruck bekommt.

Sehr wichtig für den Gesamteindruck ist die korrekte Umwandlung von Farben in entsprechende Grauwerte.


mohnblume      mohnblume_schwarzweiß

Hier kann man ganz gut erkennen, das das Farbfoto eine viel intensievere Wirkung auf den Betrachter hat. Hier ist das Umwandeln in ein Schwarzweißfoto unnötig. Das Farbfoto zeigt klar unterscheidbare Farbtöne: rot und grün, ein Komplementärkontrast, der auf den Betrachter harmonisch wirkt. Bei der Umwandlung in Grautöne, sieht man nur eine graue masse ohne jegliche Differenzierungen. Das gleiche gilt auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen.


metropolis            schwarz

Bei diesem Beispiel sieht man das beide Varianten ihren Reiz haben. Da das Bild sehr kontrastreich ist , wirkt auch das Schwarz-Weiß-Bild gelungen. Beim Farbfoto sind die Farbakzente wichtig, wie das rote Auto und die gelbe Schrift am Gebäude rechts. Beim Schwarzweißbild, wird das Gebäude wichtiger, durch die starken Kontraste und Helligkeitsnuancen der Grauwerte wird das Gebäude mehr zum mittelpunkt.


 

Heutzutage bieten viele digitale Spiegelreflexkameras und Kompaktkameras einen Schwarzweißmodus an. Zumeist ist die Qualität nicht so überzeugend, da die Umwandlungs- Algorithmen,die hier zum Einsatz kommen ungenügend sind. Viele Digitalkameras speichern auch nur im JPG-Format, die Bilddaten sind nur im 8-Bit-Modus abgelegt und können nur in einem beschränkten Maße verändert werden. Digitale Spiegelreflexkameras, natürlich auch vom Hersteller abhängig, bieten eine Auswahl an digitalen Farbfiltern an. Durch die Wahl eines orange, rot, gelb oder Grünfilters können gleiche Effekte erzielt werden wie beim Einsatz von Schwarzweißfilmen.


alle Bilder copyright by Christian Heuberger

 




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Farbfotografie

Foto

Präsentiert ihnen eine Einführung in die Fotografie


Teil10: Bildkomposition


Teil 2:


Dieser Artikel berichtet über die Wirkung von Farben und wie man sie am Besten in der Fotografie einsetzt.


Farben und Emotionen


Farben haben eine starke Wirkung auf die Psyche des Menschen und der Tiere.Daher hat die Bildegstaltung mit Farben eher emotionale Qualitäten. Entscheidend für den Künstler sind die Fragen , was das Bild für einen Inhalt transportien soll, welche Wirkung es auf den Betrachter haben soll und mit welchen Farben man die Stimmungen steuern kann. Um Farben gezielt einsetzen zu können, damit sie ihre Wirkung nicht verfehlen, ist es gut einen kleinen Exkurs in die Farbpsychologie zu machen.

Rot ist die aufregendste und anregendste Farbe im Spektrum.Sie hat eine hohe Wirkung auf den Menschen und auf die Tiere.Mit rot verbindet man die Liebe, das Feuer, Blut und auch den Teufel.

Die Farbe symbolisiert aber auch Macht, das ist besonders in der Antike zu erkennen; die alten Griechen trugen oft eine rote Toga, damit symbolisierten sie Ihre Stellung in der Gesellschaft.Sie ist aber auch die Farbe der Aufruhr und Auflehnung, man erinnert sich nur an die russische Revolution.


Blau dagegen drückt Ruhe und Entspannung aus.Sie steht für Melancholie, aber auch für Tiefe im Sinne von Unendlichkeit; der Himmel und das Meer sind ein gutes Beispiel dafür.

Blau steht außerdem für Treue und Vertrauen, bezogen auf urmütterliche Verbundenheit.Maria , die heillige Mutter Gottes, trug in den bildlichen Darstellungen oft blaue Gewänder.


Violett hat eher eine mystische und geheimnisvolle Wirkung. Sie wird oft mit Sakralem verbunden.



Gelb wirkt belebend und fröhlich, aber steht auch symbolisch für Neid und Verrat, bezogen auf Judas, der mit einem gelben Gewand im Gemälde „das Abendmahl“ neben Jesus sitzt. Es kommt immer drauf an in welchem Kontext man die Wirkung der Farben betrachtet.In Kombination mit schwarz, symbolisiert sie so eine Art „Letzte Hoffnung“.


Grün ist eine ruhige, belebende und bodenständige Farbe, sie symbolisiert die „Does“ ( „bei grün darfst du gehen, bei rot bleibe stehen“).


Das Wissen um die Farbwirkung ist in der Fotografie besonders hilfreich, um mit Akzenten bewusst gestalten zu können.

jetzt

Dieser Sonnenuntergang hat eine mystische Wirkung, durch die Violetttöne strahlt das Bild eine gewisse Durchsichtigkeit und Ferne aus. Es wirkt wie eine Traumwelt.



wasserblau      wasserblau      wasserblau     

Ein Thema, eine Abbildung ,doch eine unterschiedliche Wirkung. Hier kann man ganz gut sehen wie sich die Stimmung eines Bildes mit gleichem Motiv durch den Einsatz von Farben verändert.
Das Grün wirkt kalt , aber auch belebend, weil es ein sattes grün ist. Das Blau wirkt sehr kalt und künstlich und ist dem Thema Wasser am nächsten. Inhalt und Farbe harmonieren gut zusammen.


Farben und Form


Eine gute Fotografie sollte genauso gut durchkomponiert sein wie ein Gemälde. Das abstrakte Zusammenspiel von Form und Farbe sollte 100% sein.

Dabei kann man entscheiden, ob die Farbe hinter die Form tritt, oder Farbe und Form ein Gleichgewicht bilden,oder die Farbe durch ihre Leuchtkraft die Form dominiert.


Dabei ist der Einsatz von speziellen Filmen auch entscheidend, um besondere Kontraste zu erreichen.

Der Amateurfilm Fuji Sensia 100 ist sehr weich und eignet sich besonders gut für Stadtaufnahmen, da sie ansich schon sehr kontrastreich ist.der Film mindert den starken Kontrast.

Der Film Velvia zeichnet sich durch mehr Kontraste aus und hat eine sehr gute Schärfeleistung.


Natürlich stellt sich auch die Frage bei der bewussten Gestaltung mit Farbe und Form, wie man gestalterisch mit dem Gleichgewicht und Ungleichgewicht von Form und Farbe umgeht.


  • Dominanz der Farbe gegenüber der Form

  • Dominanz der Form

  • Gleichgewicht Form und Farbe

rinde


Dieses Foto kommt fast ohne Farben aus,entscheidend hierbei ist die Form der Rinde.Das Gegenlicht nimmt dem Bild die Farbe, dadurch wird das Bild auf grafische Elemente reduziert.Die Flächen wirken interessant, Farben würden hier nur stören.Ein gutes Beispiel, zu zeigen das ein gutes Bild auch völlig ohne oder besser wenig Farbe auskommen kann.



Farben können nicht nur Formen dominieren, sondern können auch bestimmte Aussagen in einem Bild verfälschen.deshalb bedient man sich in der Reportagefotografie mehr der Schwarz - Weiß- Fotografie, weil sie sich aufs Wesentliche konzentriert und nicht die Gefahr besteht Klischees zu produzieren.



Farbakzente gezielt setzen


Zu viele Farben machen ein Bild unruhig, aber das kommt meist auch auf den Inhalt an, bei der Loveparade z.B. unterstützen die vielen Farben der Kleidung inhaltlich das bunte Treiben der Menschen. Aber ein Foto wirkt umso spannender, wenn Farben nur als Akzente eingesetzt werden.Dabei ist wichtig die Leuchtkraft der Farben zu beachten, am leuchtstarksten sind die reinen Farben wie grün, blau, gelb und rot, als die gebrochenen Mischfarben.

Durch Kombination aus verwaschende Farben, die eine große Fläche einnehmen und reinen Farben, die allerdings nur eine kleine Fläche einnehmen sollten, kann man eine interessante Bildwirkung erzielen.


  • Kalt -Warm -Kontrast

  • Duchbrechen der Symmetrie durch Farbkontraste

  • ausgewogen, minimale Akzente


fuckparade


Dieses Bild von der Fuckparade in Berlin ist hauptsächlich in Brauntönen gehalten, da das Licht auch nicht so günstig ist.Es wirkt ein bisschen flau, obwohl die 2 Personen im Vordergrund in Aktion sind. Die Symmetrie, die durch die Straße und die Anordnung der Häuser ensteht, wird durch das knallige grün des Autos links im Bild durchbrochen, dieser Farbakzent peppt das Bild auf und steht im Kontrast mit dem roten Gebäude.


Farbkontraste


Sind wichtige Gestaltungsmittel in der Fotografie, besonders die Komplementär- und Warm - Kalt Kontraste.Farben können einander ergänzen (Farbharmonie), verstärken (Kontraste), stören (Farbdisharmonie).

Die Theorien der Farbkontraste gehen auf Johannes Itten zurück.Der Warm - Kalt - Kontrast beruht auf subjektiven Empfindungen.Rotorange ist besonders warm, blaugrün wird als besonders kalt empfunden.Kalte Farben wirken meist auf den Betrachter durchsichtig, beruhigend und fern, warme Farben dagegen nah, erdig und erregend.

Die Komplementärfarben sind Farben, die sich im Farbkreis direkt gegenüber stehen und den Komplementärkontrast bewirken.

Rot und grün, blau und orange, violett und gelb. Das Auge hat das Bedürfnis nach Vollkommenheit, das sagte schon der gute alte Goethe, das Zusammenfügen der Komplementärfarben ergibt diese Vollkommenheit. Wenn man lange auf eine Farbe sieht, ergänzt das Gehirn automatisch die Gegenfarbe. Dadurch gelten sie auch als harmonisch.


blume


Bei diesem Bild ist der Komplementärkontrast zwischen der leuchtstärksten Farbe gelb und der kälteren Farbe violett sehr deutlich. Obwohl das Gelb eine kleine Fläche einnimmt, ist die Leuchtkraft gegenüber der größeren violetten Fläche imens. Trotz des hohen Farbkontrastes wirkt das Bild auf den Betrachter harmonisch. Der Kontrast wird ein wenig durch die Unschärfe im Hintergrund abgeschwächt.

 

rost


hier kann man den Warm-Kaltkontrast ganz gut nachempfinden, dem warmen rotorange ist das kühle hellblau gegenübergestellt. Das rotorange dominiert, obwohl es doch eine geringere Fläche einnimmt als der Blauton, das liegt daran das warme Töne nah und erdig wirken also greifbar, kalte Töne dagegen fern


Qualitäts- und Quantitätskontrast


Farben bringen leben ins Bild.Kontraste verstärken den Aufbau und die Wirkung der Bilder und die Bildelemente zu strukturien.Einzelheiten können durch Kontraste hervorgehoben werden und Wichtiges vom Unwichtigen getrennt werden.

Sie beruhen auf der Wechselwirkung zw. 2 oder mehr Farben und beeinflussen sich in ihrer Wirkung gegenseitig. Ein Qualitätskontrast entsteht meist zwischen reinen und gebrochenen Farben (bsp. blau – Beimischung mit schwarz - dunkelblau).Jede reine Farbe unterscheidet sich von gebrochenen Farben durch ihre Farbsättigung.Sie haben eine größere Leuchtkraft als trübe Farben, deswegen ist eine kleine fläche für sie ausreichend.Die Dominanz und die Leuchtkraft der Farben gehört zum Quantitätskontrast.Der Quantitätskontrast beschreibt das optische Gewicht und die flächenmäßige Verteilung von Farben im Bild.Goethe hatte schon damals versucht die Leuchtkraft der Farben in Zahlen auszudrücken ( gelb 9, orange 8, rot 6, grün 6, blau 4, violett 3). Bei Kombination ist darauf zu achten, besonders bei gelb und violett, dass das violett das Dreifache der Fläche einnehmen sollte als das gelb, da die Leuchtraft des gelbs dreifach so groß ist wie das violett. In diesem Verhältnis 1:3 entsteht eine Harmonie zwischen beiden farben.

Bilder sollte man im allgemeinen nur mit gedämpften farben gestalten, da knallige Farben oft ein buntes Wirrwarr und sogar Augenkrebs verursachen /nur ein kleiner Scherz am Rande.



Filter (näheres zu Farbfilter im Artikel „Farbfilter“)



Sie schützen das Objektiv und machen flaue Bilder spannender.

weiter Vorteile sind :

  • machen Farben satter

  • bei gleißenden Mittagslicht erzeugen die eine wärmere Stimmung

  • wirken gegen UV-licht


Die gebräuchstlichsten Filter sind UV-,Skylight-,Polarisationsfilter.UV- Filter helfen bei Landschaftsaufnahmen mit Fernsicht, sie filtern die von UV - strahlen verursachten leichten Unschärfen heraus.

Skylightfilter haben einen leichten Rosaton, dieser senkt die Farbtemperatur und erzeugt einen angenehmen und warmen Farbton.

Das Polarisationsfilter schaltet 2 Arten von polarisierten Licht aus, es vermindert Spiegelungen und

steigert den Kontrast zwischen Himmel und Wolken.

Das Verlaufsfilter ist nur in eine Bildhälfte wirksam und bringt Stimmung in flaue Bilder.



Wie Licht die Farben beeinflusst


Das Auge, Filme oder Sensoren der Digitalkamera übersetzen den winzigen Schwingungsbereich des Lichtes in verschiedene Farbtöne, man spricht hier auch von Spektralfarben.Ein gutes Foto hängt von der Tages- und Jahreszeit und dem Wetter ab.Wie Filme, Sensoren und das Auge Licht umsetzen ist auch eine Frage der Farbtemperatur. Sie zeigt den Rot- und Blauanteil einer Lichtquelle an und wird in Kelvin gemessen.Bei Tageslicht herrschen je nach Sonnenstand unterschiedliche Farbtemperaturen, während des Sonnenaufgangs und - untergangs überwiegt der Orangeanteil, vor und nach dem Sonnenuntergang dominieren die Blauanteile, man spricht hier auch von der „blauen Stunde“.

Am neutralsten (5.500 K) ist das Licht bei bedecktem Himmel.



alle Bilder copyright by Christian Heuberger

 

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Farbfotografie
Foto

Präsentiert ihnen eine Einführung in die Fotografie

Teil 8: Farbfotografie

 

Seit den 30er Jahren wurde die Farbfotografie nach ihrer Entdeckung hauptsächlich in der Werbefotografie, in der Industrie- und Modefotografie genutzt.In der künstlerischen Fotografie hat sich die Farbfotografie erst in den 70er Jahren etabliert.

Es gibt 2 Möglichkeiten der Nachbildung von Farben, wie ihnen als Hobbyfotografen wahrscheinlich schon bekannt:

Zum einen gibt es da die additative Farbmischung( RGB ) - Addition von Spektralbereichen in Form farbigen Lichts.

und zum 2. die subtraktive Farbmischung (CMYK) - Subtraktion von Spektralbereichen des weißen Lichts mittels absorbierender Pigmente.

In der Fotografie dominiert das Subtraktionsverfahren.

  • Cyan: enthält blau und grün - absorbiert rot

  • Magenta: enthält blau und rot – absorbiert grün

  • gelb: enthält grün und rot – absorbiert blau

Durch Mischung der Primärfarben entstehen die Sekundärtöne (im Spektralfarbenbereich)

  • gelb und cyan – grün

  • cyan und magenta – blau

  • gelb und magenta – rot

Da bei der subtraktiven Farbmischung Gegenfarben der primären Farbmischung entstehen,spricht man bei den subtraktiven Farben auch von Minus-Farben

  • cyan - minus rot

  • gelb – minus blau

  • magenta – minus grün

Nun einige geschichtliche Daten zur Entwicklung des Verfahrens der Farbfotografie.

1860 arbeitete erstmals Niepce de Saint Viktor an einem Verfahren, alle Farben auf einer lichtempfindlichen Schicht aufzuzeichnen.Mehrere Experimente waren zu dieser Erkenntnis erforderlich.

Im Jahre 1861 veröffentlichte der schottische Physiker James Clerk Maxwell das erste Farbbild als Nachweis der additiven Farbmischung.Dieses Verfahren ist ganz einfach zu erläutern, die additive Farbmischung basieret auf 3 Diapositiven, die durch 3 Farbfilter fotografiert worden waren und anschließend durch 3 entsprechende Filter deckungsgleich projiziert wurden.

Louis Ducos du Houron brachte 1868 ein patentiertes und praktikables Verfahren zum Thema Farbfotografie raus,das auf Bromsilber-Kollodiumplatten basierte.

1873 Hermann Wilhelm Vogel entwickelte das Verfahren der orthochromatischen Sensibilisierung des Negativsmaterial(das Aufnahmematerial wurde neben blau auch für grün und gelbanteile des Lichts sensibilisiert.

1936 wurden die ersten Dreischichtenfilme von Agfa und Kodak auf den Markt gebracht.

Weiteres zur Farbfotografie, Farbkomposition und Bildgestaltung finden sie im Artikel „Bildkomposition“

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Montag, 27. November 2006
Fotorecht
Foto

Präsentiert ihnen eine Einführung in die Fotografie


Teil 7: Fotorecht

Was hat es eigentlich mit dem Urheberrecht auf sich? Was muss ich beachten, wenn ich fremde Personen fotografiere? Wie kann ich gegen eine Rechtsverletzung vorgehen?

Diesen Fragen ist wahrscheinlich ein jeder Hobbyfotograf schon einmal begegnet. In diesem Artikel wollen wir Grundsätzliches klären, was Sie über das Fotografierecht wissen sollten und auf verschiedene Aspekte aufmerksam machen, die es zu beachten gilt.

1. Urheberrecht

Mit dem Moment des Schaffens entstehen auch die Urheberrechte an einem Werk.

Zunächst einmal gilt es, zwischen dem spontanen, wenig künstlerischen Schnappschuss und dem „Lichtbildwerk“ zu unterscheiden. Das Urheberrecht schützt sogenannte „persönliche geistige Schöpfungen“, § 2 II UrhG. Dazu zählt das individuelle Foto, das anders ist als der alltägliche Schnappschuss und somit ein „Werk“ im Sinne des Urheberrecht darstellt.

Das heißt aber nicht, dass ein Urlaubsfoto mit Oma Emma und Opa Guido unter Palmen, das wenig außergewöhnlich ist, nicht geschützt ist! Dieses Foto zählt zu den Lichtbildern, die nicht unter den Begriff „Werk“ fallen, aber durch § 72 UrhG ihren Urheberrechtsanspruch finden. Dieser widmet sich den „verwandten Schutzrechten“.

In vielen Fällen ist es dennoch wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, ob es sich beim vorliegenden Foto um ein Lichtbild oder ein echtes Lichtbildwerk handelt, da sich die Rechtsfolgen in einigen Punkten unterscheiden:

Der Schutz des Lichtbildes endet 50 Jahre nach dem Erscheinen, § 72 III UrhG. Beim Lichtbildwerk erlischt das Recht hingegen erst 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers, § 64 UrhG.

Es ist kaum denkbar, die Nachbildung eines bloßen Lichtbildes zu untersagen, da sich selbiges eben gerade dadurch charakterisiert, im Wesentlichen so wie viele andere Bilder auch zu sein. Zwar sind sowohl Lichtbild als auch Lichtbildwerk vor der Übernahme geschützt, jedoch fällt der Schutzumfang beim Lichtbildwerk wesentlich höher aus. Wird dieses nachgestellt, kann eine unfreie Benutzung vorliegen.

2. Bearbeiterurheberrecht

Auch derjenige, der ein fremdes Bild lediglich bearbeitet, kann laut § 3 UrhG eigene Urheberrechte erwerben. Beispielsweise könnte jemand eine Collage aus diversen Werken Gerhard Richters zusammenstellen, indem er Bilder des Künstlers digitalisiert und sie mit Hilfe eines Bildbearbeitungsprogrammes verfremdet und zusammenfügt. In diesem Fall scheint das bearbeitete Werk noch deutlich durch, jedoch entsteht für den Bearbeiter ein eigenständiges Recht an der Collage. Von einer Veröffentlichung wären allerdings auch die Rechte Gerhard Richters berührt, weswegen der Bearbeiter zuvor um die Einwilligung des Künstlers bitten muss, § 23 UrhG.

Lässt sich jemand hingegen von einem Werk inspirieren, spricht man nicht von einer Bearbeitung, sondern von der sogenannten „freien Benutzung“.

In der Regel entsteht kein Urheberrecht des Bearbeiters bei „handwerklichen Bearbeitungen“ wie etwa Helligkeits- oder Kontraständerungen, Vergrößerung oder Verkleinerung eines Bildes sowie der Umwandlung in andere Dateiformate etc.

3. Inhaber der Rechte und Inhalte

Bevor man vom Inhalt des Urheberrechts Gebraucht machen kann, sollte die Frage geklärt werden: Wer ist eigentlich Urheber?

Bei einem allein arbeitenden Fotografen ist diese Frage schnell geklärt. Wirken aber etwa weitere Personen (Assistenten) an der Bildgestaltung mit, ist in der Regel derjenige, der den Aufbau des Bildes und die einzusetzenden Gestaltungsmittel bestimmt, der Urheber.

Von Miturhebern ist die Rede, wenn zwei oder mehrere gemeinsam ein Werk geschaffen haben, § 8 I UrhG.

Grob betrachtet, gibt es drei Urheberrechtskategorien: die Verwertungsrechte, die Urheberpersönlichkeitsrechte und die sonstigen Rechte. Zu den Verwertungsrechten gehören unter anderem das Vervielfältigungsrecht, § 16 UrhG, das Verbreitungsrecht, § 17 UrhG, das Ausstellungsrecht, § 18 UrhG und die Wiedergaberechte, §§ 19-22 UrhG.

Die wichtigsten Vorschriften der §§ 12 ff UrhG:

  • Der Urheber darf bestimmen ob und in welcher Form sein Werk veröffentlicht wird.
  • Der Urheber darf auf einen Copyright-Vermerk bestehen.

  • Beeinträchtigungen des Werkes sowie Entstellung des selbigen darf der Urheber verbieten.

  • Er kann bereits vergebene Nutzungsrechte aufgrund gewandelter Überzeugung zurückrufen.

Folgende Schranken sind dabei zu beachten:

  • Zum Zweck der Rechtspflege und der öffentlichen Sicherheit muss der Fotograf die Vervielfältigung bzw. die Verwendung seines Werkes dulden, § 45 UhrG.
  • Gleiches gilt bei der Aufnahme von Werken in Sammlungen für den Schul- und Unterrichtsgebrauch sowie sonstige Erleichterungen des Schulunterrichts, § 46, 47, 53 II UrhG.

  • Der Schutz der Abbildungsfreiheit, §§ 57-60 UrhG

4. Welche Ansprüche habe ich?

Die §§ 97 ff. UrhG beschreiben die Rechtsfolgen bei einer Verletzung von Urheber- und verwandten Schutzrechten.

Zunächst kann derjenige, der verletzt wurde, eine Beseitigung der Rechtsverletzung verlangen. Bei Wiederholungsgefahr bestehen des Weiteren Unterlassungsansprüche für die Zukunft. Dabei setzen die Ansprüche kein Verschulden voraus.

Neben der Möglichkeit des Verletzten eine vertragsstrafebewehrte Unterlassungserklärung zu fordern, kann der Verletzte auch Schadensersatz verlangen. Voraussetzung hierfür ist allerdings Verschulden beim Verletzer. Für die Berechnung der Höhe des Schadensersatzes gibt es keine besonderen Regeln, es wird sich nach den allgemeinen Regeln des Zivilrechts gerichtet. Folgende Methoden kommen bei der Berechnung in der Praxis zur Anwendung:

  • Der Verletzte berechnet seinen Schaden einschließlich des entgangenen Gewinns ganz konkret.
  • Der Verletzte fordert die Herausgabe des vom Verletzer erzielten Gewinns.

  • Der Verletzte verlangt eine angemessene Lizenzgebühr.

Der einfachste Weg seine Ansprüche letztendlich auch geltend zu machen, ist sicherlich vor Gericht zu klagen. Da in den meisten Fällen aber eine schnelle Hilfe notwendig ist, ist es ratsam, von einer Abmahnung Gebrauch zu machen. In dieser wird das eigene Recht dargelegt, die beanstandete Verletzungshandlung ist genau zu bezeichnen. Es muss für den Abgemahnten nachvollziehbar sein, was der Beanstandung zugrunde liegt, um sein zukünftiges Verhalten danach auszurichten. Es wird zudem eine Erklärung beigefügt, in der sich der Abgemahnte uneingeschränkt, bedingungslos und unwiderruflich und unter Übernahme einer angemessenen Vertragsstrafe für jeden Fall der Zuwiderhandlung zur Unterlassung der beanstandeten Handlung verpflichtet.

5. Rechte am Motiv

Viele Fragen, die sich bei der Abbildung von Personen ergeben, regelt das Gesetz betreffend das Urheberrecht an Werken der bildenden Künste und der Photographie, kurz KunstUrhG.

Grundsätzlich dürfen Bildnisse nur mit der Einwilligung des Abgebildeten verbreitet oder veröffentlicht werden, § 22 KunstUrhG. Diese Einwilligung ist nicht erforderlich bei Bildern aus dem Bereich der Zeitgeschichte; bei Bildern, auf denen Personen nur als Beiwerk erscheinen; bei Bildern von Versammlungen, solange ein berechtigtes Interesse der oder des Abgebildeten nicht verletzt wird, § 23 KunstUhrG.

Zu beachten ist dabei, dass schon allein die Herstellung eines Fotos, das gegen einen oder mehrere der oben genannten Punkte verstößt, verboten ist. Es nützt also nichts, zu denken, man wäre auf der sicheren Seite, weil man das Foto „nur für das eigene Album“ anfertigt!

Geht es um die Einwilligung, sollte man immer den Umfang im Detail aufzählen. Dabei spielt es keine Rolle, in welcher Art und Weise man die Einwilligung formuliert. Auch „laienhafte“ Willenserklärungen sind rechtswirksam. Bei allen weiteren Unklarheiten gilt: Im Zweifel für den Rechteinhaber. Zur Erklärung einer Einwilligung muss der Abgebildete volljährig und bei Sinnen sein. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung der Erziehungsberechtigten einzuholen.

6. Widerruf der Einwilligung

Ein juristischer Grundsatz besagt, dass Verträge eingehalten werden müssen. So ist auch eine Einwilligung nicht frei widerruflich. Da aber auch Verträge ihre Partner nicht auf ewig binden können, gibt es folgende Möglichkeiten, zu denen ein Widerruf in Betracht kommt:

Zum einen ist dies der Fall beim Vorliegen eines wichtigen Grundes. Daneben kommt ein Widerruf bei einem „Wandel der inneren Einstellung“in Betracht. Allerdings muss hierbei ein gewisser Zeitablauf hinzutreten, ungefähr fünf Jahre wird dieser mindestens betragen.

7. Wann brauche ich gar keine Einwilligung?

Ausnahmen, die keine Einwilligung erfordern, regelt § 23 KunstUrhG. Wie schon erwähnt, dürfen Personen der Zeitgeschichte ohne Einwilligung fotografiert werden. „Zeitgeschichte“ meint hierbei das Informationsinteresse der Öffentlichkeit – und dieses besteht auch schon aus einem gewissen Unterhaltungswert heraus.

Es gestaltet sich also als unproblematisch bekannte Schauspieler, Wissenschaftler oder Angehörige von regierenden Fürstenhäusern – auch bei ihren Alltagstätigkeiten, sollten diese von öffentlichem Interesse sein – abzulichten.

Wenn die Ablichtung schlicht keinen Informationswert hat, dann ist sie unzulässig. Egal, wer abgebildet ist. Auch nur für den Informationszweck kann das Foto einer Person öffentlichen Interesses Verwendung finden – für Werbezwecke beispielsweise wäre die Verwendung unerlaubt.

Erscheinen Personen nur als „Beiwerk“ auf einem Foto und steht die aufgenommene Landschaft oder Örtlichkeit im Vordergrund, so ist eine Einwilligung entbehrlich. Die Personendarstellung muss also der Landschaftsdarstellung in einer Weise untergeordnet sein, sodass sie ohne Bezugnahme auf den Charakter des Bildes auch entfallen könnte.

Als Teilnehmer an einer öffentlichen Veranstaltung, muss man damit rechnen fotografiert zu werden. Die Begrifflichkeiten Veranstaltung oder Versammlung haben dabei folgende Bedeutung inne: Als Versammlung gilt eine Menschenansammlung, bei der die Teilnehmer den kollektiven Willen haben, etwas gemeinsam zu tun. Unter diese Bedeutung fällt, am Rande bemerkt, übrigens nicht die Ansammlung von Personen in der U-Bahn oder im Bus!

In jedem Fall muss die Veranstaltung als solche abgebildet und erkenntlich werden. Solange dies geschieht, ist es auch möglich, nur Teile, bei denen Personen auch größer erfasst werden, als Motiv zu wählen.

Sämtliche Ausnahmen des § 23 KunstUrhG gelten nicht ohne jegliche Beschränkung. So sind die Interessen der Betroffenen stets zu wahren. Selbst Prominente haben das Persönlichkeitsrecht, hin und wieder auch in Ruhe gelassen zu werden.

"du gehst galant in die Galerie,
 denn diese Gala verpasst du sonst nie,
 doch dann siehst du es und bekommst einen Schreck,

 wer gab für dieses Werk den Gehaltsscheck,

 die gleiche Farbgebung, Komposition und Motiv,
 wer hatte für diesen Diebstahl ein passendes Motiv,

 du denkst dir du hast doch als Urheber Recht,
 und schaust sofort in das Urheberecht,
 ein schöner kultureller Abend war dein Wunsch,
 doch ein Schrei entfährt dir wie bei Edward Munch
"

 by 2killya



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fotografische Blende
Foto

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Teil 6: Fotografische Blende

Um ein Objekt schärfer darzustellen oder in den Vordergrund zu holen oder auch die Helligkeit zu steuern, bedient man sich mehrer Mittel in der Fotografie, zum einen die Blende.

Die Blende ist eine Vorrichtung an Fotokameras, mit der man den Lichteinfall durch das Objektiv regeln kann. Meist ist sie als Lamellen- o. Irisblende ausgeführt.Die Lamellen sind kleine Bleche die sich ineinander verschieben und so den Lichtdurchlass enger oder weiter gestalten.


Die Blende erfüllt 2 wichtige Funktionen - zum einen die Steuerung der Stärke der Beleuchtung des Films, Fotopapiers oder des Bildsensors. Je größer die Blendenzahl eingestellt ist, desto weniger Licht dringt durch das Objektiv.
In Verbindung mit der Belichtungszeit wird die Belichtung des Films geregelt.
Mit ihrer ringförmigen Abschattung beeinflusst sie anderseits die Schärfentiefe.
Bei größerer Blendenzahl und kleinerer Blendenöffnung wird nicht nur die Lichtmenge verringert, auch die Unschärfenkreise werden kleiner. Daraus folgt,das der Bereich des Motivs sich vergrößert, der nur noch als scharf wahrgenommen wird bis der zulässige Grenzwert erreicht wird.
Der Bereich der Schärfentiefe nimmt beim Schließen der Blende zu.

Blendenzahl

Die Blende wird als dimensionslose Blendenzahl angegeben - sie wird aus dem Verhältnis von Brennweite zu Öffnungsweite der Optik errechnet.
Eine größere Blendenzahl bedeutet stärkere Abblendung und somit ein geringer Lichteinfall.
Die Blendenzahl wird am Objektivring eingestellt.

Sie ist der Kehrwert des Verhältnisses des Durchmessers der Eintrittsquelle und der Brennweite des
Objektivs.
Das Verhältnis wird in der Regel als Bruch angegeben, Blendenzahl ist der Nenner des Bruches.

Die Blendenreihe ist eine Reihe von Blendenwerten, die jeweils die doppelte Menge nicht einlassen.Die benachbarten Werte einer Blendenreihe stehen im Verhältnis 1:1,4.

Eine Belichtungsautomatik, bei der die Belichtungszeit manuell eingestellt wird und die Blende durch die Kamera in Abhängigkeit der verfügbaren Menge gesteuert wird, wird als Blendenautomatik bezeichnet.







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fotografischer Film
Foto

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Teil 5: Der fotografische Film

Egal ob Wegwerfkamera aus dem Supermarkt oder teuerstes Profigerät, eines haben beide in jedem Fall gemeinsam, sie belichten Filmmaterial. Darunter versteht man in der Fotografie das lichtempfindliche Aufnahmemedium eines Fotoapparats oder einer Filmkamera. Ursprünglich meinte man mit Film eine dünne Schicht Fotoemulsion, mit der eine Fotoplatte überzogen wurde. Heute bezeichnet Film eine transparente Folie, die mit einer Fotoemulsion beschichtet ist (Zelluloid).


Konfektionierung

Lichtempfindliches Material wird unterschiedlich konfektioniert. Das wohl gängigste Format ist der 35-mm-Film (Kleinbild- bzw. Halbformat-Rollfilm) mit einem Negativformat von 24x36 mm für 12, 24 oder 36 Aufnahmen. Verbreitete Formate in der Fotografie sind außerdem der 70-mm-Film (Mittelformat-Rollfilm) sowie der 16-mm-Film (Halbformat- bzw. Kleinstbildfilm).


Filmartunterscheidungen

Zum einen unterscheidet man Farbfilm, Schwarz-Weiß-Film sowie Spezialfilme (z.B. Kunstlicht- oder Infrarotfilm). Doch nicht nur nach der Art der Farben, auch nach der Art der Verarbeitung des Lichtes kann unterschieden werden:
Bei einem Negativfilm sind alle Farben umgekehrt, es werden bei Farbfilmen die entsprechenden Komplementärfarben dargestellt. Durch Kopieren des Films auf lichtempfindliches Fotopapier, einen anderen Film oder ein elektronisches Medium wird diese Umkehrung rückgängig gemacht.
Der Diapositivfilm (Umkehrfilm) stellt nach dem Entwicklungsprozess die natürlichen Farben dar. Durch ein spezielles Entwicklungsverfahren können auch aus Schwarz-Weiß-Filmen Dias entwickelt werden. Prinzipiell sind S/W-Filme nur empfindlich gegenüber Blau. Die Umsetzung der Farben in Graustufen letztendlich hängt von der Sensibilisierung für unterschiedliche Farben sowie von dem Einsatz von Filtern ab.


Empfindlichkeit

Filme sind in verschiedenen Lichtempfindlichkeiten erhältlich. Je größer die Empfindlichkeit, desto geringer fällt die Auflösung aus, das sogenannte Korn wird auf dem Foto sichtbar. Dies hängt damit zusammen, dass die lichtempfindlichen Kristalle mit zunehmender Anfälligkeit immer größer werden. Außerdem verlieren höher empfindliche Filme an Farbtreue und Kontrast.
Die Lichtempfindlichkeit wird allgemein in DIN und ASA angegeben. Seit Ende der 1990er gilt bei Farbnegativfilmen eine Empfindlichkeit von 24 DIN / 200 ASA. Diafilme liegen üblicherweise bei 21 DIN / 100 ASA. In der Norm ISO 5800 ist seit einigen Jahren die Angabe der Empfindlichkeit international standardisiert.


Auflösung

Das Auflösungsvermögen fotografischer Filme gibt man in Linien pro mm an. Gängige Filme haben ein Auflösungsvermögen von 40 bis maximal 150 Linien pro mm. Qualitativ unterscheidet man auch zwischen feinkörnigen und grobkörnigen Filmen.


Filmentwicklung

Die Filmentwicklung, ein heutzutage standardisierter chemischer Prozess, sorgt für die Umwandlung des latenten Bildes auf einem belichteten Film in ein sichtbares Bild. Belichtete Stellen erscheinen beim Entwicklungsprozess dunkel, es entsteht das Negativ.
Beim Umkehrfilm folgt auf die Negativentwicklung eine Auswaschung der belichteten Stellen sowie eine Nachbelichtung. Der so übriggebliebene Farbstoff stellt das Positivbild dar.
Durch das anschließende Fixierbad werden vom Film die restlichen lichtempfindlichen Substanzen entfernt und der Film fixiert, um eine Nachdunklung des Bildes zu verhindern.
Im letzten Schritt werden die restlichen chemischen Substanzen aus der Emulsion herausgewaschen. Man nennt diesen Vorgang auch Wässerung.

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Farbfilter
Foto

Präsentiert ihnen eine Einführung in die Fotografie


Teil 4: Farbfilter

Farbfilter sind Vorsatzfilter für Kameras. Sie filtern nur eine bestimmte Farbe oder lassen sie durch das Objektiv passieren.
Sie bestehen meist aus Kunststoff, Glas oder Gelantinefolien.
Bei bestimmter Software im Bereich Bildbearbeitung sind sie auch einsetzbar, hier dienen sie dazu einem Foto den richtigen Schliff zu verpassen.
Das Farbspektrum kann verändert und der Kontrast erhöht werden. Außerdem lassen sich im nachhinein Farbfehler beseitigen oder das Bild kann künstlerisch verfremdet werden.

Es gibt verschiedene Arten von Filtern:

Korrekturfilter

der Korrekturfilter ist ein optischer Filter, der aus Glas, Kunststoffscheiben oder Folien hergestellt wird. Er wird in den Strahlengang des Linsensystems eingebaut, um unerwünschte Abbildungen zu vermeiden.

Der Korrekturfilter findet hauptsächlich in der analogen Fotografie Verwendung.
Bei der Dia- Fotografie werden die Farbe direkt bei der Aufnahme festgelegt und lassen sich im nachhinein nicht mehr verändern.
In der digitalen Fotografie wird der Farbabgleich durch Berrechnung der Bilddaten bewirkt (Weißabgleich). Farbveränderungen lassen sich beim gespeicherten Bild einstellen.

Konversionsfilter

der Konversionsfilter ist ein Umkehrfilter und unterscheidet sich zum Korrekturfilter durch deutliche Farbigkeit. Die Farbwiedergabe des Films wird an das umgebende Licht angepasst.
Tageslichtfarbfilm wird an Kunstlicht angepasst und Kunstlichtmaterial an das Tageslicht.
Zu Konversionsfilter gehören blaue Filter, grüne Filter, gelbe und rote.

blaue Filter

Korrektur von roten Farbstichen,die meist durch Farbtemperatur des Aufnahmelichts entstehen
eignen sich für Aufnahmen zur Mittagszeit und im Hochgebirge

grüne Filter

Beleuchtung durch Leuchtstofflampenlicht

gelbe Filter

bei Beleuchtung durch Glühlampen-Kunstlicht

rote Filter

Anpassung von Tageslicht an Kunstlichtfilm(Super-8-System)
Aufnahmen am Morgen und Abend



Farbfilter werden auch in der Schwarz-Weiß-Fotografie eingesetzt , wirken sich aber anders auf den Film aus. Der Einsatz von Konversionsfilter bewirkt eine Verschiebung bei der Grautonumsetzung.
Die Farbe des Filters wird verstärkt, einige Bereiche der Abbildung werden heller dargestellt und die Komplementärfarbe wird unterdrückt,dass führt zu einer starken Verdunklung einiger Bildbereiche.
Dadurch lassen sich interessante Effekte erzielen.


Effekte

- gelb: ein blauer Himmel wird abgedunkelt und der Kontrast der Wolken wird verstärkt
- grün: differenziert Grüntöne in der Natur, rote Töne werden abgedunkelt
- rot: eine Landschaft im Sonnenschein wirkt wie vom Vollmond beleuchtet, blauer Himmel wirkt schwarz,      - Hauttöne wie Wachs und rote Lippen weiß
- gelb- grün: unterdrückt Hautunreinheiten
- Infrarotfilter: das sichtbare Licht wird gesperrt, für das menschliche Auge wirken Bildbereiche schwarz bis     dunkelrot


Der Komplementärsperreffekt der Farbfilter haben oft eine Lichtreduktion zur Folge, dies muss beim fotografischen Einsatz berücksichtigt werden.


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Belichtungszeit
Foto

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Teil 3: Belichtungszeit


Um eine Fotografie interessant und ausdrucksvoll zu gestalten, ob digital oder analog, bedient sich der Fotograf unterschiedlicher Mittel. Ein wichtiges Gestaltungsmittel ist zum Beispiel die Belichtungszeit.

Die Belichtungszeit legt die Dauer fest, in der das Licht auf den Sensor bzw. den Film fällt.


Sie ist eine Möglichkeit durch Helligkeit Einfluss auf das Bild zu nehmen. Nur durch eine korrekte Auswahl aus Belichtungszeit und Blendenöffnung erhält man die richtige Lichtmenge für eine gute Belichtung. Eine zu kurze Belichtung kann zur Folge haben, das das Bild unterbelichtet ist, eine zu lange bewirkt eine Überbelichtung.


Neben der Motivhelligkeit haben auch die Blendeneinstellung und die Empfindlichkeit Einfluss auf das Bild. Die Belichtungszeit wird in Sekundenbruchteilen angegeben und durch den Verschluss der Kamera gesteuert.

Bei den meisten standardisierten Kameras handelt es sich um eine Art Schlitzverschluss, durch der mit Hilfe zweier Verschlussvorgänge ein Lichtspalt über das Filmfenster gezogen wird.

Nach Ablauf der eingestellten Belichtungszeit folgt der 2. Vorhang dem ersten.


Die Angaben im Kameradisplay sind meist als Kehrwert angegeben, z.B bedeutet die Anzeige 90  1/90 sec. Bei Werten über einer Sekunde erfolgt die Angabe für z.B 8 Sekunden 8“. Die auf dem Faktor 2 für ganze Blendenstufen und 1,4 für halbe Stufen aufbauende Reihe für Belichtungszeiten lautet `= Minute, `` =Sekunde.


  • Über eine Sekunde (½ Schritten)

45`- 30`- 20`- 15`- 10`- 8`- 4`- 3`- 2`- 1

45“- 30“- 20“- 15“- 10“- 8“- 6“- 4“- 3“- 2“- 1,5“-1


  • Unter einer Stunde

0,7- 2 - 3 - 4- 6 - 8 - 10 - 15 - 20 - 30 - 45 - 60 - 90 - 125

180 - 250 - 350 - 500 - 750 - 1000 - 1500 - 2000 - 3000 - 4000 - 8000


 

Die üblichen Belichtungszeiten liegen im Bereich zwischen 1/45 und 1/ 2000 Sekunde. Bei Nachtaufnahmen können Belichtungszeiten bis hin zu mehreren Stunden erfordern.

Die notwendige Belichtungszeit wird mit zunehmenden Lichteinfall kürzer.


Bei Schlitzverschlüssen gibt es eine spezielle Verschlusszeit. Der Schlitz ist für einen kurzen Moment geöffnet, bevor der 2. Verschlussvorhang seine Bewegung beginnt.


Mit dem richtigen Feingefühl und der Erfahrung kann man bei einer kurzen Belichtungszeit Bewegungen einfrieren und zum Beispiel einen Sportler beim Sprung auf einem Bild festhalten. Wenn eine dynamische Wirkung eines Bildes erreicht werden soll, dann ist eine längere Belichtungszeit von Vorteil, da die Aufnahme verwischt wird.

"Das Shooting war lange gewünscht
 Ihr hattet so lange mit der Belichtung Zeit
 doch letzten endes ist der Akt verwischt
 und alles nur wegen einer falschen Belichtungszeit"

 by 2killya


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Fotografie_Technik
Foto

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Teil 2: Objektive

Objektive sind ein sammelndes optisches System, das aus Linsen besteht. Es erzeugt eine Abbildung eines Objektes, dass der Fotograf für seine Zwecke erwählt hat.

Objektive bestehen aus Linsen, Spiegel und können in unterschiedliche Gehäuse gefasst werden.
Das Objektiv ist für die Abbildung und deren Bildqualität das wichtigste System einer Kamera und findet unteranderem Verwendung bei Mikroskopen, Ferngläser und Teleskopen. Die erzeugten Bilder sind wie das Objekt dreidimensional.
Sterne und andere fernliegende Objekte werden auf einer Ebene, der Bildebene abgebildet.
Die Größe des Bildes hängt von der Brennweite der Linse ab. Je größer die Brennweite, desto größer ist auch das Bild.

Objektive unterscheidet man aufgrund ihrer Brennweite in Normalobjektive, Fernobjektive, Weitwinkel-oder Fischaugenobjektive...diese Arten von Objektiven werden als Festweitenobjektive bezeichnet.


Normalobjektiv

das Normalobjektiv verfügt über einen Blickwinkel von 45° und einer Brennweite von 50 mm bei einem Bildträgerformat von 24mm x 36 mm. Die Bildeinstellung mit dem Normalobjektiv kommt dem menschlichen Augeneindruck am nächsten. Der Betrachter des Fotos bekommt einen natürlichen perspektivischen Eindruck des Objektes.


Fernobjektiv

Das Fernobjektiv ist ein Objektiv langer Brennweite und besitzt ein einfaches Linsensystem (Cooke-Triplet: Dreilinser-System, das aus einem konkavkonvexen ,einem bikonvexen und einer plankonvexen Linse besteht. Die Baulänge entspricht ungefähr der Brennweite.


Weitwinkelobjektive

Die Objekte können durch ein Weitwinkelobjektiv in einem großen Bildwinkel eingefangen werden.
Die Abbildung entspricht einem kleineren Maßstab. Das Objektiv hat eine Brennweite, die kleiner ist als die der Normalbrennweiten.

Eingeteilt werden Weitwinkelobjektive in unterschiedliche Klassen:


Reportageobjektive

diese Objektive verfügen über einen Bildwinkel zwischen 60° und 80°. Sie haben eine leichte bis mittlere Brennweite (28mm und 40 mm).Aufgrund der hohen Schärfentiefe und der geringen Verzerrung wird dieses Objektiv gern in der Reportagenfotografie eingesetzt.


Superweitwinkelobjektive

Sie werden auch als Ultraweitwinkelobjektive bezeichnet. Der Bildwinkel geht über 80 °, ein Winkel, der das menschliche Auge normal nicht erfassen kann.
Diese Art von Objektiven werden gezielt in der Künstlerischen Fotografie eingesetzt, speziell in der Naturfotografie und der Aktfotografie findet dieses besondere Objektiv seinen Einsatz. Die Verzerrungen , die durch das Objektiv entstehen, setzt der Fotograf für Effekte ein.


Fischaugenobjektiv

Diese Art von Objektiv ist eine spezielle Form des Weitwinkelobjektives. Es erreicht einen Bildwinkel von 180° und erzeugt Bilder mit sphärischer Perspektive.
Durch die kurze Brennweite und den großen Bildwinkel werden Linien die nicht in der Bildmitte liegen stark verkrümmt dargestellt. So hat der Betrachter den Eindruck, das er wie ein Fisch im Meer von unten nach oben durch die Wasseroberfläche schaut. Ein genialer und wirkungsvoller Effekt. Eingesetzt werden Fischobjektive in der Landschaftsfotografie oder einfach nur um tolle Effektbilder zu bekommen.

Es gibt 2 Typen von Fischaugenobjektiven, zum einen solche, die das rechteckige Filmformat vollständig auszeichnen und zum anderen die, die ein kreisrundes Abbild eines Objektes erzeugen.

"deine Fischaugen verkennen die Wahrheit
 da sprech ich ganz objektiv
 sie verzerren deine Wahrnehmung
 wie ein Fischaugenobjektiv"
 
 by 2killya


Zum Vergleich

Normalobjektiv: gnomonisch: Lochkamera - gerade Linien in der Abbildung , z.B bei Häusern bleiben gerade, das Fischauge dagegen hat unterschiedliche Abbildungsfunktionen:

linear geteilt: Geeignet für Winkelmessungen ( bei sternkarten sinnvoll)
orthografisch: wirkt wie eine Kugel, auf die die Umgebung raufgelegt ist (180° Öffnungswinkel)
flächentreu: wirkt wie das Spiegelbild auf einer Kugel, das hat eine unverfälschte Entfernung zur Folge. Geeignet zum Flächenvergleich,dieser Typ hat sich durchgesetzt, denn er staucht die Objekte am Bildrand, zum Leidwesen aller Fotografen
winkeltreu (stereographisch ): staucht die Objekte am Bildrand nicht, diesen Effekt kann man aber mit spezieller Software erzeugen..

Zoomobjektive

Das Zoomobjektiv ist ein Objektiv mit variabler Brennweite. Wird auch umgangsprachlich als Vario- Objekt oder Variosystem bezeichnet.
Technisch gesehen bezeichnet man ein Zoom als Pankratisches System, einfacher erklärt bedeutet es allmächtiges System , da es über alle Brennweiten und Vergrößerungen verfügt.
Das verschieben der Linsen erfolgt durch Drehen und Verschieben eines Ringes am Objektiv oder durch Drücken einer Zoomtaste bei Digitalkameras. Sie bewirken eine Veränderung der Brennweite.
Eine stufenlose Anpassung des Bildausschnitts an das Motiv bei Superzoom - Systemen sind möglich, bei preiswerteren Modellen hat man weitaus gröbere Abstufungen.
Im Gegensatz zu einem festbrennweitigen Objektiv wird der Brennweitenbereich auf dem Objektiv angegeben.
Aber vorsichtig: das Zoomen verändert nur den Bildausschnitt, nicht die Aufnahmeperspektive, das sollte man beim Gestalten der Fotos beachten.
Bei Digitalkameras sind Zooms von leichten Weitwinkelbreich bis leichten Tele (35 mm bis 80 oder 115 mm) schon im System integriert, für Systemkameras gibt es reine Weitwinkel und Telezooms.
Die Abbildungsleistung ist generell schlechter als die von Objektiven mit fester Brennweite.,da sie in der Regel lichtschwächer sind.

Teleobjektiv

Das wichtigste in kürze: mit einem Teleobjektiv können von einem entfernten Standort aus Objekte in größerer Abbildung eingefangen werden.
Wegen Verwacklungsgefahr sollte man eine kurze Belichtungszeit oder ein Stativ verwenden. Es verfügt über eine längere Brennweite und kleineren Bildwinkel.
Telelobjektive können als Wechselobjektiv an geeignete Kameras angeschlossen werden.
Sie erlauben einen größeren Arbeitsabstand zwischen Objektiv und Aufnahmeobjekt als Normal- und Weitwinkelobjektive, die Beleuchtungsmöglichkeiten werden vereinfacht.

Portraitobjektive

sind Telelobjektive mit Brennweiten zwischen 80 mm und 105 mm - teilweise bis 135 mm. Durch ihre verringerte Schärfentiefe kann man das Gesicht, das man fotografieren möchte, aus dem Hintergrund herauslösen.

Typische Portraitbrennweiten:

80 mm(diagonaler bildwinkel 30°)
100mm ( diagonaler Bidwinkel 24°)


"Du stellst die Brennweite ein für dein Objektiv
 doch viele Menschen die du damit ablichtest
 sind nicht objektiv."

 
by 2killya


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Fotografie
Foto

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Teil 1: Kameratypen


Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Kameratypen, unterteilt werden sie – digital,analog, kompakt oder mit
Wechselobjektiven.
Das Kriterium wie bei diesen Typen ist die Art wie man das Objektiv der Kamera auf das Objekt richtet und es dann anschließend auf den Film bringt.
Es gibt auch noch andere Kriterien in denen sie sich unterscheiden.


Kompaktkameras/Sucherkameras

Sie sind sehr leicht zu bedienen, eher ein Modell für den Hobbyknipser. Die allgemeinen Sucherkameras werden auch als Kompaktkameras bezeichnet. Das Hauptmerkmal bei einer Kompaktkamera ist, das das Objekt nicht durch die Linse, sondern durch ein extra Kuckfenster btrachtet wird.
Das optische System ist vom Sucher getrennt. Um mit solch einer Kamera scharfe Bilder zu erreichen gibt es unterschiedliche Arten den Fokus einzustellen.

Fixfokus – braucht keine weitere Einstellung
Die Entfernung zum Objekt wird abgeschätzt oder abgemessen und direkt am Objektiv eingestellt.
Der Autofokus einer Kamera misst die Entfernung selbst und stellt das Objektiv über einen Motor richtig ein.


Weitere Arten von Sucherkameras sind Kameras mit Wechselobjektiven.
Sie zeichnen sich durch eine hohe Abbildungsqualität aus.
Vorteile dieser Kamera gegenüber Spiegelreflexsystemen, sind z.B.

- Motiv kann während dem Auslösen beobachtet werden
- lichtstarker Sucher
- beim Wegklappen des spiegels gibt es keine Erschütterungen

Der Nachteil ist, das man nicht durch das Objektiv schaut,sondern daneben, das Bild ist nicht mehr im Nahbereich, auch Parallexenfehler genannt.
Die meisten Sucherkameras haben einen Rahmen im Sucher, der Bildausschnitt liegt im Nahbereich.

Ambitionierte Fotografen bevorzugen neben der Sucherkamera mit Wechselobjektiven, die Spiegelreflexkamera. Sie gehört zu den variabelsten Kamerasystemen, dadurch das sie eine Vielzahl an Objektiven und Zubehör besitzt.

Sie unterscheidet sich zu Sucherkameras in einem entscheiden Aspekt, das Objekt wird nicht durch ein Loch in der Kamera betrachtet, sondern auf eine Mattscheibe projiziert .
Man unterscheidet 2 Arten von Spiegelreflexkameras, einäugige und zweiäugige.

Einäugige Spiegelreflexkamera

Hauptvorteil bei einer einäugigen Spiegelreflexkamera gegenüber der Zweiäugigen , das Objektiv kann gewechselt werden und man sieht genau was auf den Film kommt: der vom fotografen gewählte Bildausschnitt, Schärfe, Schärfentiefe, Filter usw.

Beim Fotografieren fällt das Licht vom Objekt auf das Objektiv der Kamera.
Bei der Aufnahme wird der Klappspiegel nach oben gelenkt, das Bild wird dabei auf die Mattscheibe projiziert. Danach kann man das Mattscheibenbild auf dem Sucher betrachten. Dazu wird es in einem sog. Dachkanten-Pentaprisma gespiegelt .
Beim Auslösen wird der Spiegel weggeklappt und der Verschluss freigegeben, der sich danach öffnet, um den Film zu belichten.

Bei professionellen Modellen kann der Sucher nach belieben, durch zum Beispiel einer dieser Sucher ausgetauscht werden:

- Lupensucher
- Lichtschachtsucher
- Sportsucher

Dadurch kann der Fotograf seine Kamera individuell auf seine Bedürfnisse und Umweltgegebenheiten einstellen.


zweiäugige Spiegelreflexkamera

Bei zweiäugigen Spiegelreflexkameras wird eine extra Optik für ein Mattscheibenbild verwendet, bei einäugigen dagegen wird für Bild und Mattscheibe dasselbe Objektiv verwendet.

Der Sucher und die Filmoptik sind von einander getrennt. Das Bild wird über den Spiegel seitenverkehrt auf eine Mattscheibe reflektiert. Das aufgenommene Bild kann über den Lichtschachtsucher betrachtet werden.
Zum Fokussieren werden über eine Mechanik beide Optiken senkrecht zur Filmebene verschoben.
Die Mattscheibe bildet das Objekt spiegelverkehrt ab.
Zur genaueren Entfernungseinstellung wird eine zusätzliche Vergrößerungslinse in den Lichtschacht geklappt.


Digitalkameras

wie auch bei den analogen Kameras gibt es bei der digitalen Fotografie 2 verschiedene Bauarten: Sucher - und Spiegelreflexkameras. Sie besteht genauso aus einem Objektiv, Brennweite, Blende , Verschluss und einer lichtempfindlichen Schicht.
Die Gesetze der Optik gelten hier auch in Bezug auf die Schärfe, Schärfentiefe,die Belichtungszeit und die Brennweite.

eine Neuheit ist, dass das Bild elektronisch entsteht und digital verarbeitet wird. Man muss sich nicht mehr mit den Filmen und deren Entwicklung auseinander setzen. Die Bilder können direkt nach dem Aufnehmen von der Kamera auf den PC geladen und dort verarbeitet werden.
Als Fotograf hat man die Bearbeitung und Aufgabe der Bilder komplett in der Hand, von der Motivwahl bis hin zum Abzug. Das wichtigste Bauteil einer Digitalkamera ist das CCD.



Charge Coupled Device

Dieses Bauteil funktioniert im Folgenden(nicht ganz einfach, aber es funktioniert).

Die Photonen des Lichts treffen auf ein Siliziumkristall in der Kamera, diese werden dann in elektr. Ladungen umgewandelt.
Die Dichte des Rasters bestimmt die physikalische Auflösung des CCD's.
Danach werden die Ladungen in Zeilen und Spalten zum Auslesen und Verstärken geschoben.
Erst jetzt wird im A/D- Wandler digitale Information daraus.

Trifft viel Licht auf eine Senke, enthält diese mehr Ladung. Nach Belichtung wird die Ladung ausgelesen und weiter verarbeitet.
Für das Auslesen gibt es mehrere Möglichkeiten. Der Full-Frame- Sensor ist eine davon. Die Ladungen werden zeilenweise nach unten verschoben ,ausgelesen und verstärkt digitalisiert.
Das dabei entstehende digitale Signal wird von einem Prozessor zu einem Bild verarbeitet und auf dem Speichermedium gespeichert (z.B. SD-Card).
Das vorerst entstandene Bild ist schwarz- weiß, da nur Helligkeiten aufgenommen werden. Damit das Bild farbig wird, sind vor jeder Zelle Farbfilter angebracht, die jeweils nur eine Farbe hindurchlassen.
Der Farbchip arbeitet nach dem gleichen Prinzip wie der schwarz-weiße Chip. Jede digitale Informationseinheit enthält die Helligkeit einer Farbe. Das Signal kann direkt gespeichert werden. Dieses Format nennt man RAW - Format, es enthält Rohdaten des Speicherchips.
Damit daraus auch ein Bild entsteht werden die Daten noch verarbeitet.

Die Bauformen der Digitalkameras unterscheiden sich nicht vielmehr von analogen Kameras.Wie bei den gängigen Kleinbildkameras gibt es diese Schönheiten

- Fixfokusmodelle
- Modelle mit manueller Fokuseinstellung durch schätzen
- Autofokuskameras
- Kameras mit variabler Brennweite
- Spiegelreflexkameras

Vor und nach der Aufnahme kann das Bild auf dem Display einer Digitalkamera betrachtet werden, das ist ein großer Vorteil gegenüber der analogen Kamera. Man braucht kein Labor mehr ,in dem man die Bilder entwickelt und kann sich in seinem privaten Fotostudio auf dem Rechner austoben.

Sofortbildkameras

Direkt nach dem Auslösen wird bei diesem Kameratyp das Bild entwickelt, fixiert und ausgeworfen.

Sie wird nicht wie herkömmliche Kameras mit einem Film bestückt, sondern mit einem Stapel Fotopapier. Im Fotopapier sind Chemikalien enthalten zum Entwickeln des Bildes. Die lichtempfindliche Schicht entspricht der des Umkehrfilmes.
Das Format des entstandenen Bildes ist durch das Format des verwendeten Fotopapiers festgelegt. Bei einer Sofortbildkamera entstehen keine Negative, eine Reproduktion ist somit schwierig.
Auch die Qualität lässt bei Sofortbildkameras zu wünschen übrig.

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