Montag, 27. November 2006
Fotografie
tutorialblog, 17:56h

Präsentiert ihnen eine Einführung in die Fotografie
Teil 1: Kameratypen
Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Kameratypen, unterteilt werden sie – digital,analog, kompakt oder mit
Wechselobjektiven.
Das Kriterium wie bei diesen Typen ist die Art wie man das Objektiv der Kamera auf das Objekt richtet und es dann anschließend auf den Film bringt.
Es gibt auch noch andere Kriterien in denen sie sich unterscheiden.
Kompaktkameras/Sucherkameras
Sie sind sehr leicht zu bedienen, eher ein Modell für den Hobbyknipser. Die allgemeinen Sucherkameras werden auch als Kompaktkameras bezeichnet. Das Hauptmerkmal bei einer Kompaktkamera ist, das das Objekt nicht durch die Linse, sondern durch ein extra Kuckfenster btrachtet wird.
Das optische System ist vom Sucher getrennt. Um mit solch einer Kamera scharfe Bilder zu erreichen gibt es unterschiedliche Arten den Fokus einzustellen.
Fixfokus – braucht keine weitere Einstellung
Die Entfernung zum Objekt wird abgeschätzt oder abgemessen und direkt am Objektiv eingestellt.
Der Autofokus einer Kamera misst die Entfernung selbst und stellt das Objektiv über einen Motor richtig ein.
Weitere Arten von Sucherkameras sind Kameras mit Wechselobjektiven.
Sie zeichnen sich durch eine hohe Abbildungsqualität aus.
Vorteile dieser Kamera gegenüber Spiegelreflexsystemen, sind z.B.
- Motiv kann während dem Auslösen beobachtet werden
- lichtstarker Sucher
- beim Wegklappen des spiegels gibt es keine Erschütterungen
Der Nachteil ist, das man nicht durch das Objektiv schaut,sondern daneben, das Bild ist nicht mehr im Nahbereich, auch Parallexenfehler genannt.
Die meisten Sucherkameras haben einen Rahmen im Sucher, der Bildausschnitt liegt im Nahbereich.
Ambitionierte Fotografen bevorzugen neben der Sucherkamera mit Wechselobjektiven, die Spiegelreflexkamera. Sie gehört zu den variabelsten Kamerasystemen, dadurch das sie eine Vielzahl an Objektiven und Zubehör besitzt.
Sie unterscheidet sich zu Sucherkameras in einem entscheiden Aspekt, das Objekt wird nicht durch ein Loch in der Kamera betrachtet, sondern auf eine Mattscheibe projiziert .
Man unterscheidet 2 Arten von Spiegelreflexkameras, einäugige und zweiäugige.
Einäugige Spiegelreflexkamera
Hauptvorteil bei einer einäugigen Spiegelreflexkamera gegenüber der Zweiäugigen , das Objektiv kann gewechselt werden und man sieht genau was auf den Film kommt: der vom fotografen gewählte Bildausschnitt, Schärfe, Schärfentiefe, Filter usw.
Beim Fotografieren fällt das Licht vom Objekt auf das Objektiv der Kamera.
Bei der Aufnahme wird der Klappspiegel nach oben gelenkt, das Bild wird dabei auf die Mattscheibe projiziert. Danach kann man das Mattscheibenbild auf dem Sucher betrachten. Dazu wird es in einem sog. Dachkanten-Pentaprisma gespiegelt .
Beim Auslösen wird der Spiegel weggeklappt und der Verschluss freigegeben, der sich danach öffnet, um den Film zu belichten.
Bei professionellen Modellen kann der Sucher nach belieben, durch zum Beispiel einer dieser Sucher ausgetauscht werden:
- Lupensucher
- Lichtschachtsucher
- Sportsucher
Dadurch kann der Fotograf seine Kamera individuell auf seine Bedürfnisse und Umweltgegebenheiten einstellen.
zweiäugige Spiegelreflexkamera
Bei zweiäugigen Spiegelreflexkameras wird eine extra Optik für ein Mattscheibenbild verwendet, bei einäugigen dagegen wird für Bild und Mattscheibe dasselbe Objektiv verwendet.
Der Sucher und die Filmoptik sind von einander getrennt. Das Bild wird über den Spiegel seitenverkehrt auf eine Mattscheibe reflektiert. Das aufgenommene Bild kann über den Lichtschachtsucher betrachtet werden.
Zum Fokussieren werden über eine Mechanik beide Optiken senkrecht zur Filmebene verschoben.
Die Mattscheibe bildet das Objekt spiegelverkehrt ab.
Zur genaueren Entfernungseinstellung wird eine zusätzliche Vergrößerungslinse in den Lichtschacht geklappt.
Digitalkameras
wie auch bei den analogen Kameras gibt es bei der digitalen Fotografie 2 verschiedene Bauarten: Sucher - und Spiegelreflexkameras. Sie besteht genauso aus einem Objektiv, Brennweite, Blende , Verschluss und einer lichtempfindlichen Schicht.
Die Gesetze der Optik gelten hier auch in Bezug auf die Schärfe, Schärfentiefe,die Belichtungszeit und die Brennweite.
eine Neuheit ist, dass das Bild elektronisch entsteht und digital verarbeitet wird. Man muss sich nicht mehr mit den Filmen und deren Entwicklung auseinander setzen. Die Bilder können direkt nach dem Aufnehmen von der Kamera auf den PC geladen und dort verarbeitet werden.
Als Fotograf hat man die Bearbeitung und Aufgabe der Bilder komplett in der Hand, von der Motivwahl bis hin zum Abzug. Das wichtigste Bauteil einer Digitalkamera ist das CCD.
Charge Coupled Device
Dieses Bauteil funktioniert im Folgenden(nicht ganz einfach, aber es funktioniert).
Die Photonen des Lichts treffen auf ein Siliziumkristall in der Kamera, diese werden dann in elektr. Ladungen umgewandelt.
Die Dichte des Rasters bestimmt die physikalische Auflösung des CCD's.
Danach werden die Ladungen in Zeilen und Spalten zum Auslesen und Verstärken geschoben.
Erst jetzt wird im A/D- Wandler digitale Information daraus.
Trifft viel Licht auf eine Senke, enthält diese mehr Ladung. Nach Belichtung wird die Ladung ausgelesen und weiter verarbeitet.
Für das Auslesen gibt es mehrere Möglichkeiten. Der Full-Frame- Sensor ist eine davon. Die Ladungen werden zeilenweise nach unten verschoben ,ausgelesen und verstärkt digitalisiert.
Das dabei entstehende digitale Signal wird von einem Prozessor zu einem Bild verarbeitet und auf dem Speichermedium gespeichert (z.B. SD-Card).
Das vorerst entstandene Bild ist schwarz- weiß, da nur Helligkeiten aufgenommen werden. Damit das Bild farbig wird, sind vor jeder Zelle Farbfilter angebracht, die jeweils nur eine Farbe hindurchlassen.
Der Farbchip arbeitet nach dem gleichen Prinzip wie der schwarz-weiße Chip. Jede digitale Informationseinheit enthält die Helligkeit einer Farbe. Das Signal kann direkt gespeichert werden. Dieses Format nennt man RAW - Format, es enthält Rohdaten des Speicherchips.
Damit daraus auch ein Bild entsteht werden die Daten noch verarbeitet.
Die Bauformen der Digitalkameras unterscheiden sich nicht vielmehr von analogen Kameras.Wie bei den gängigen Kleinbildkameras gibt es diese Schönheiten
- Fixfokusmodelle
- Modelle mit manueller Fokuseinstellung durch schätzen
- Autofokuskameras
- Kameras mit variabler Brennweite
- Spiegelreflexkameras
Vor und nach der Aufnahme kann das Bild auf dem Display einer Digitalkamera betrachtet werden, das ist ein großer Vorteil gegenüber der analogen Kamera. Man braucht kein Labor mehr ,in dem man die Bilder entwickelt und kann sich in seinem privaten Fotostudio auf dem Rechner austoben.
Sofortbildkameras
Direkt nach dem Auslösen wird bei diesem Kameratyp das Bild entwickelt, fixiert und ausgeworfen.
Sie wird nicht wie herkömmliche Kameras mit einem Film bestückt, sondern mit einem Stapel Fotopapier. Im Fotopapier sind Chemikalien enthalten zum Entwickeln des Bildes. Die lichtempfindliche Schicht entspricht der des Umkehrfilmes.
Das Format des entstandenen Bildes ist durch das Format des verwendeten Fotopapiers festgelegt. Bei einer Sofortbildkamera entstehen keine Negative, eine Reproduktion ist somit schwierig.
Auch die Qualität lässt bei Sofortbildkameras zu wünschen übrig.
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