
Präsentiert ihnen eine Einführung in die Fotografie
Teil 11: Schwarz -Weiß -Fotografie
Die Schwarz-Weiß -Fotografie kann man in etwa so definieren : Alle fotografischen Bemühungen Kontraste und Helligkeitswerte der Graustufenpalette gekonnt in der Fotografie einzusetzen. Heute bedient sich der Fotograf hauptsächlich der modernen digitalen Bildaufzeichnung, das ältere analoge Silberbildverfahren wird nicht mehr allzu häufig verwendet.
Das analoge Schwarz-Weiß-Silberbild-Verfahren gehört zu den ältesten Verfahren der Fotografie und wird fast vollständig durch die analoge Farbfotografie bzw. die digitalen Bildspeicherverfahren abgelöst .
Um den bunten Bilder in unserer Zeit entgegenzusetzen ist die Schwarz-Weiß-Fotografie mit das ehrlichste Medium im Bereich Fotografie, es ist nicht so geschwätzig wie die Farbfotografie und produziert keine Klischees.Die Minimalistische Motivabstraktion eignet sich besonders gut zur Intensivierung einer bestimmten Bildaussage.
Eigentlich unterscheidet sich die Schwarz-Weißfotografie, was die Gestaltung des Fotos angeht, nicht allzu sehr von der Farbfotografie.In der Schwarzweißfotografie muss man darauf achten, dass das Motiv und seine nur auf Grauwerte beschränkte Aussage wirkungsvoll inszeniert wird.
Prinzipiell wird bei fast allen analogen Schwarz – Weiß – Fotografien eine empfindliche Schicht, die aus kleinen Silberhalogenidkristallen in einer Gelantineschicht besteht auf ein Trägermaterial (Papier,Zelluloid, Glas,Polyester) gebracht.
Dieser Film wird mit einer Kamera belichtet ,in einem abgedunkelten Labor entwickelt und anschließend fixiert und damit lichtunempfindlich gemacht.
Durch die Schwarz – Weiß - Fotografie wird die farbige Realität in eine nur aus Grauwerte bestehende Dimension übersetzt.Sie schafft sich ihre eigene abstrahierende Bildästhetik. Die Hauptaspekte in der Gestaltung mit den Grauwerten sind Kontrast und Helligkeitsnuancen und ihre grafische Beziehung zu einander.
Vorausssetzung für ein gutes Schwarzweißfoto ist neben der Technik und dem Wissen der Reduktion des Motives auf Grauwerte, auch ein spezielles fotografisches Sehen.
Digitale Schwarz – Weiß- Fotografie
Die digitale Bilbearbeitung ermöglicht es aus Farbbildern ebenso gute wie ausdrucksstarke Schwarzweißbilder zu machen.
In der analogen Schwarzweißfotografie hat man die Auswahl zwischen unterschiedlichen Papieren: fein- oder grobkörnige, hart oder weich, Farbfiltern und Entwicklern.Durch den Einsatz dieser Materialen kann man den grafischen Effekt eines Schwarz-Weißbildes verstärken. In der digitalen Fotografie hat man es da leichter,man braucht nicht zwischen speziellen Farbfiltern oder Papieren wählen, damit das Foto den gewünschten Ausdruck bekommt.
Sehr wichtig für den Gesamteindruck ist die korrekte Umwandlung von Farben in entsprechende Grauwerte.
Hier kann man ganz gut erkennen, das das Farbfoto eine viel intensievere Wirkung auf den Betrachter hat. Hier ist das Umwandeln in ein Schwarzweißfoto unnötig. Das Farbfoto zeigt klar unterscheidbare Farbtöne: rot und grün, ein Komplementärkontrast, der auf den Betrachter harmonisch wirkt. Bei der Umwandlung in Grautöne, sieht man nur eine graue masse ohne jegliche Differenzierungen. Das gleiche gilt auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen.
Bei diesem Beispiel sieht man das beide Varianten ihren Reiz haben. Da das Bild sehr kontrastreich ist , wirkt auch das Schwarz-Weiß-Bild gelungen. Beim Farbfoto sind die Farbakzente wichtig, wie das rote Auto und die gelbe Schrift am Gebäude rechts. Beim Schwarzweißbild, wird das Gebäude wichtiger, durch die starken Kontraste und Helligkeitsnuancen der Grauwerte wird das Gebäude mehr zum mittelpunkt.
Heutzutage bieten viele digitale Spiegelreflexkameras und Kompaktkameras einen Schwarzweißmodus an. Zumeist ist die Qualität nicht so überzeugend, da die Umwandlungs- Algorithmen,die hier zum Einsatz kommen ungenügend sind. Viele Digitalkameras speichern auch nur im JPG-Format, die Bilddaten sind nur im 8-Bit-Modus abgelegt und können nur in einem beschränkten Maße verändert werden. Digitale Spiegelreflexkameras, natürlich auch vom Hersteller abhängig, bieten eine Auswahl an digitalen Farbfiltern an. Durch die Wahl eines orange, rot, gelb oder Grünfilters können gleiche Effekte erzielt werden wie beim Einsatz von Schwarzweißfilmen.
alle Bilder copyright by Christian Heuberger
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Teil10: Bildkomposition
Teil 2:
Dieser Artikel berichtet über die Wirkung von Farben und wie man sie am Besten in der Fotografie einsetzt.
Farben und Emotionen
Farben haben eine starke Wirkung auf die Psyche des Menschen und der Tiere.Daher hat die Bildegstaltung mit Farben eher emotionale Qualitäten. Entscheidend für den Künstler sind die Fragen , was das Bild für einen Inhalt transportien soll, welche Wirkung es auf den Betrachter haben soll und mit welchen Farben man die Stimmungen steuern kann. Um Farben gezielt einsetzen zu können, damit sie ihre Wirkung nicht verfehlen, ist es gut einen kleinen Exkurs in die Farbpsychologie zu machen.
Rot ist die aufregendste und anregendste Farbe im Spektrum.Sie hat eine hohe Wirkung auf den Menschen und auf die Tiere.Mit rot verbindet man die Liebe, das Feuer, Blut und auch den Teufel.
Die Farbe symbolisiert aber auch Macht, das ist besonders in der Antike zu erkennen; die alten Griechen trugen oft eine rote Toga, damit symbolisierten sie Ihre Stellung in der Gesellschaft.Sie ist aber auch die Farbe der Aufruhr und Auflehnung, man erinnert sich nur an die russische Revolution.
Blau dagegen drückt Ruhe und Entspannung aus.Sie steht für Melancholie, aber auch für Tiefe im Sinne von Unendlichkeit; der Himmel und das Meer sind ein gutes Beispiel dafür.
Blau steht außerdem für Treue und Vertrauen, bezogen auf urmütterliche Verbundenheit.Maria , die heillige Mutter Gottes, trug in den bildlichen Darstellungen oft blaue Gewänder.
Violett hat eher eine mystische und geheimnisvolle Wirkung. Sie wird oft mit Sakralem verbunden.
Gelb wirkt belebend und fröhlich, aber steht auch symbolisch für Neid und Verrat, bezogen auf Judas, der mit einem gelben Gewand im Gemälde „das Abendmahl“ neben Jesus sitzt. Es kommt immer drauf an in welchem Kontext man die Wirkung der Farben betrachtet.In Kombination mit schwarz, symbolisiert sie so eine Art „Letzte Hoffnung“.
Grün ist eine ruhige, belebende und bodenständige Farbe, sie symbolisiert die „Does“ ( „bei grün darfst du gehen, bei rot bleibe stehen“).
Das Wissen um die Farbwirkung ist in der Fotografie besonders hilfreich, um mit Akzenten bewusst gestalten zu können.
Dieser Sonnenuntergang hat eine mystische Wirkung, durch die Violetttöne strahlt das Bild eine gewisse Durchsichtigkeit und Ferne aus. Es wirkt wie eine Traumwelt.
Ein Thema, eine Abbildung ,doch eine unterschiedliche Wirkung. Hier kann man ganz gut sehen wie sich die Stimmung eines Bildes mit gleichem Motiv durch den Einsatz von Farben verändert.
Das Grün wirkt kalt , aber auch belebend, weil es ein sattes grün ist. Das Blau wirkt sehr kalt und künstlich und ist dem Thema Wasser am nächsten. Inhalt und Farbe harmonieren gut zusammen.
Farben und Form
Eine gute Fotografie sollte genauso gut durchkomponiert sein wie ein Gemälde. Das abstrakte Zusammenspiel von Form und Farbe sollte 100% sein.
Dabei kann man entscheiden, ob die Farbe hinter die Form tritt, oder Farbe und Form ein Gleichgewicht bilden,oder die Farbe durch ihre Leuchtkraft die Form dominiert.
Dabei ist der Einsatz von speziellen Filmen auch entscheidend, um besondere Kontraste zu erreichen.
Der Amateurfilm Fuji Sensia 100 ist sehr weich und eignet sich besonders gut für Stadtaufnahmen, da sie ansich schon sehr kontrastreich ist.der Film mindert den starken Kontrast.
Der Film Velvia zeichnet sich durch mehr Kontraste aus und hat eine sehr gute Schärfeleistung.
Natürlich stellt sich auch die Frage bei der bewussten Gestaltung mit Farbe und Form, wie man gestalterisch mit dem Gleichgewicht und Ungleichgewicht von Form und Farbe umgeht.
Dominanz der Farbe gegenüber der Form
Dominanz der Form
Gleichgewicht Form und Farbe
Dieses Foto kommt fast ohne Farben aus,entscheidend hierbei ist die Form der Rinde.Das Gegenlicht nimmt dem Bild die Farbe, dadurch wird das Bild auf grafische Elemente reduziert.Die Flächen wirken interessant, Farben würden hier nur stören.Ein gutes Beispiel, zu zeigen das ein gutes Bild auch völlig ohne oder besser wenig Farbe auskommen kann.
Farben können nicht nur Formen dominieren, sondern können auch bestimmte Aussagen in einem Bild verfälschen.deshalb bedient man sich in der Reportagefotografie mehr der Schwarz - Weiß- Fotografie, weil sie sich aufs Wesentliche konzentriert und nicht die Gefahr besteht Klischees zu produzieren.
Farbakzente gezielt setzen
Zu viele Farben machen ein Bild unruhig, aber das kommt meist auch auf den Inhalt an, bei der Loveparade z.B. unterstützen die vielen Farben der Kleidung inhaltlich das bunte Treiben der Menschen. Aber ein Foto wirkt umso spannender, wenn Farben nur als Akzente eingesetzt werden.Dabei ist wichtig die Leuchtkraft der Farben zu beachten, am leuchtstarksten sind die reinen Farben wie grün, blau, gelb und rot, als die gebrochenen Mischfarben.
Durch Kombination aus verwaschende Farben, die eine große Fläche einnehmen und reinen Farben, die allerdings nur eine kleine Fläche einnehmen sollten, kann man eine interessante Bildwirkung erzielen.
Kalt -Warm -Kontrast
Duchbrechen der Symmetrie durch Farbkontraste
ausgewogen, minimale Akzente

Dieses Bild von der Fuckparade in Berlin ist hauptsächlich in Brauntönen gehalten, da das Licht auch nicht so günstig ist.Es wirkt ein bisschen flau, obwohl die 2 Personen im Vordergrund in Aktion sind. Die Symmetrie, die durch die Straße und die Anordnung der Häuser ensteht, wird durch das knallige grün des Autos links im Bild durchbrochen, dieser Farbakzent peppt das Bild auf und steht im Kontrast mit dem roten Gebäude.
Farbkontraste
Sind wichtige Gestaltungsmittel in der Fotografie, besonders die Komplementär- und Warm - Kalt Kontraste.Farben können einander ergänzen (Farbharmonie), verstärken (Kontraste), stören (Farbdisharmonie).
Die Theorien der Farbkontraste gehen auf Johannes Itten zurück.Der Warm - Kalt - Kontrast beruht auf subjektiven Empfindungen.Rotorange ist besonders warm, blaugrün wird als besonders kalt empfunden.Kalte Farben wirken meist auf den Betrachter durchsichtig, beruhigend und fern, warme Farben dagegen nah, erdig und erregend.
Die Komplementärfarben sind Farben, die sich im Farbkreis direkt gegenüber stehen und den Komplementärkontrast bewirken.
Rot und grün, blau und orange, violett und gelb. Das Auge hat das Bedürfnis nach Vollkommenheit, das sagte schon der gute alte Goethe, das Zusammenfügen der Komplementärfarben ergibt diese Vollkommenheit. Wenn man lange auf eine Farbe sieht, ergänzt das Gehirn automatisch die Gegenfarbe. Dadurch gelten sie auch als harmonisch.

Bei diesem Bild ist der Komplementärkontrast zwischen der leuchtstärksten Farbe gelb und der kälteren Farbe violett sehr deutlich. Obwohl das Gelb eine kleine Fläche einnimmt, ist die Leuchtkraft gegenüber der größeren violetten Fläche imens. Trotz des hohen Farbkontrastes wirkt das Bild auf den Betrachter harmonisch. Der Kontrast wird ein wenig durch die Unschärfe im Hintergrund abgeschwächt.
hier kann man den Warm-Kaltkontrast ganz gut nachempfinden, dem warmen rotorange ist das kühle hellblau gegenübergestellt. Das rotorange dominiert, obwohl es doch eine geringere Fläche einnimmt als der Blauton, das liegt daran das warme Töne nah und erdig wirken also greifbar, kalte Töne dagegen fern
Qualitäts- und Quantitätskontrast
Farben bringen leben ins Bild.Kontraste verstärken den Aufbau und die Wirkung der Bilder und die Bildelemente zu strukturien.Einzelheiten können durch Kontraste hervorgehoben werden und Wichtiges vom Unwichtigen getrennt werden.
Sie beruhen auf der Wechselwirkung zw. 2 oder mehr Farben und beeinflussen sich in ihrer Wirkung gegenseitig. Ein Qualitätskontrast entsteht meist zwischen reinen und gebrochenen Farben (bsp. blau – Beimischung mit schwarz - dunkelblau).Jede reine Farbe unterscheidet sich von gebrochenen Farben durch ihre Farbsättigung.Sie haben eine größere Leuchtkraft als trübe Farben, deswegen ist eine kleine fläche für sie ausreichend.Die Dominanz und die Leuchtkraft der Farben gehört zum Quantitätskontrast.Der Quantitätskontrast beschreibt das optische Gewicht und die flächenmäßige Verteilung von Farben im Bild.Goethe hatte schon damals versucht die Leuchtkraft der Farben in Zahlen auszudrücken ( gelb 9, orange 8, rot 6, grün 6, blau 4, violett 3). Bei Kombination ist darauf zu achten, besonders bei gelb und violett, dass das violett das Dreifache der Fläche einnehmen sollte als das gelb, da die Leuchtraft des gelbs dreifach so groß ist wie das violett. In diesem Verhältnis 1:3 entsteht eine Harmonie zwischen beiden farben.
Bilder sollte man im allgemeinen nur mit gedämpften farben gestalten, da knallige Farben oft ein buntes Wirrwarr und sogar Augenkrebs verursachen /nur ein kleiner Scherz am Rande.
Filter (näheres zu Farbfilter im Artikel „Farbfilter“)
Sie schützen das Objektiv und machen flaue Bilder spannender.
weiter Vorteile sind :
machen Farben satter
bei gleißenden Mittagslicht erzeugen die eine wärmere Stimmung
wirken gegen UV-licht
Die gebräuchstlichsten Filter sind UV-,Skylight-,Polarisationsfilter.UV- Filter helfen bei Landschaftsaufnahmen mit Fernsicht, sie filtern die von UV - strahlen verursachten leichten Unschärfen heraus.
Skylightfilter haben einen leichten Rosaton, dieser senkt die Farbtemperatur und erzeugt einen angenehmen und warmen Farbton.
Das Polarisationsfilter schaltet 2 Arten von polarisierten Licht aus, es vermindert Spiegelungen und
steigert den Kontrast zwischen Himmel und Wolken.
Das Verlaufsfilter ist nur in eine Bildhälfte wirksam und bringt Stimmung in flaue Bilder.
Wie Licht die Farben beeinflusst
Das Auge, Filme oder Sensoren der Digitalkamera übersetzen den winzigen Schwingungsbereich des Lichtes in verschiedene Farbtöne, man spricht hier auch von Spektralfarben.Ein gutes Foto hängt von der Tages- und Jahreszeit und dem Wetter ab.Wie Filme, Sensoren und das Auge Licht umsetzen ist auch eine Frage der Farbtemperatur. Sie zeigt den Rot- und Blauanteil einer Lichtquelle an und wird in Kelvin gemessen.Bei Tageslicht herrschen je nach Sonnenstand unterschiedliche Farbtemperaturen, während des Sonnenaufgangs und - untergangs überwiegt der Orangeanteil, vor und nach dem Sonnenuntergang dominieren die Blauanteile, man spricht hier auch von der „blauen Stunde“.
Am neutralsten (5.500 K) ist das Licht bei bedecktem Himmel.
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Teil 8: Farbfotografie
Seit den 30er Jahren wurde die Farbfotografie nach ihrer Entdeckung hauptsächlich in der Werbefotografie, in der Industrie- und Modefotografie genutzt.In der künstlerischen Fotografie hat sich die Farbfotografie erst in den 70er Jahren etabliert.
Es gibt 2 Möglichkeiten der Nachbildung von Farben, wie ihnen als Hobbyfotografen wahrscheinlich schon bekannt:
Zum einen gibt es da die additative Farbmischung( RGB ) - Addition von Spektralbereichen in Form farbigen Lichts.
und zum 2. die subtraktive Farbmischung (CMYK) - Subtraktion von Spektralbereichen des weißen Lichts mittels absorbierender Pigmente.
In der Fotografie dominiert das Subtraktionsverfahren.
Cyan: enthält blau und grün - absorbiert rot
Magenta: enthält blau und rot – absorbiert grün
gelb: enthält grün und rot – absorbiert blau
Durch Mischung der Primärfarben entstehen die Sekundärtöne (im Spektralfarbenbereich)
gelb und cyan – grün
cyan und magenta – blau
gelb und magenta – rot
Da bei der subtraktiven Farbmischung Gegenfarben der primären Farbmischung entstehen,spricht man bei den subtraktiven Farben auch von Minus-Farben
cyan - minus rot
gelb – minus blau
magenta – minus grün
Nun einige geschichtliche Daten zur Entwicklung des Verfahrens der Farbfotografie.
1860 arbeitete erstmals Niepce de Saint Viktor an einem Verfahren, alle Farben auf einer lichtempfindlichen Schicht aufzuzeichnen.Mehrere Experimente waren zu dieser Erkenntnis erforderlich.
Im Jahre 1861 veröffentlichte der schottische Physiker James Clerk Maxwell das erste Farbbild als Nachweis der additiven Farbmischung.Dieses Verfahren ist ganz einfach zu erläutern, die additive Farbmischung basieret auf 3 Diapositiven, die durch 3 Farbfilter fotografiert worden waren und anschließend durch 3 entsprechende Filter deckungsgleich projiziert wurden.
Louis Ducos du Houron brachte 1868 ein patentiertes und praktikables Verfahren zum Thema Farbfotografie raus,das auf Bromsilber-Kollodiumplatten basierte.
1873 Hermann Wilhelm Vogel entwickelte das Verfahren der orthochromatischen Sensibilisierung des Negativsmaterial(das Aufnahmematerial wurde neben blau auch für grün und gelbanteile des Lichts sensibilisiert.
1936 wurden die ersten Dreischichtenfilme von Agfa und Kodak auf den Markt gebracht.
Weiteres zur Farbfotografie, Farbkomposition und Bildgestaltung finden sie im Artikel „Bildkomposition“
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