
Präsentiert ihnen eine Einführung in die Fotografie
Teil 3: Belichtungszeit
Um eine Fotografie interessant und ausdrucksvoll zu gestalten, ob digital oder analog, bedient sich der Fotograf unterschiedlicher Mittel. Ein wichtiges Gestaltungsmittel ist zum Beispiel die Belichtungszeit.
Die Belichtungszeit legt die Dauer fest, in der das Licht auf den Sensor bzw. den Film fällt.
Sie ist eine Möglichkeit durch Helligkeit Einfluss auf das Bild zu nehmen. Nur durch eine korrekte Auswahl aus Belichtungszeit und Blendenöffnung erhält man die richtige Lichtmenge für eine gute Belichtung. Eine zu kurze Belichtung kann zur Folge haben, das das Bild unterbelichtet ist, eine zu lange bewirkt eine Überbelichtung.
Neben der Motivhelligkeit haben auch die Blendeneinstellung und die Empfindlichkeit Einfluss auf das Bild. Die Belichtungszeit wird in Sekundenbruchteilen angegeben und durch den Verschluss der Kamera gesteuert.
Bei den meisten standardisierten Kameras handelt es sich um eine Art Schlitzverschluss, durch der mit Hilfe zweier Verschlussvorgänge ein Lichtspalt über das Filmfenster gezogen wird.
Nach Ablauf der eingestellten Belichtungszeit folgt der 2. Vorhang dem ersten.
Die Angaben im Kameradisplay sind meist als Kehrwert angegeben, z.B bedeutet die Anzeige 90 1/90 sec. Bei Werten über einer Sekunde erfolgt die Angabe für z.B 8 Sekunden 8“. Die auf dem Faktor 2 für ganze Blendenstufen und 1,4 für halbe Stufen aufbauende Reihe für Belichtungszeiten lautet `= Minute, `` =Sekunde.
Über eine Sekunde (½ Schritten)
45`- 30`- 20`- 15`- 10`- 8`- 4`- 3`- 2`- 1
45“- 30“- 20“- 15“- 10“- 8“- 6“- 4“- 3“- 2“- 1,5“-1
Unter einer Stunde
0,7- 2 - 3 - 4- 6 - 8 - 10 - 15 - 20 - 30 - 45 - 60 - 90 - 125
180 - 250 - 350 - 500 - 750 - 1000 - 1500 - 2000 - 3000 - 4000 - 8000
Die üblichen Belichtungszeiten liegen im Bereich zwischen 1/45 und 1/ 2000 Sekunde. Bei Nachtaufnahmen können Belichtungszeiten bis hin zu mehreren Stunden erfordern.
Die notwendige Belichtungszeit wird mit zunehmenden Lichteinfall kürzer.
Bei Schlitzverschlüssen gibt es eine spezielle Verschlusszeit. Der Schlitz ist für einen kurzen Moment geöffnet, bevor der 2. Verschlussvorhang seine Bewegung beginnt.
Mit dem richtigen Feingefühl und der Erfahrung kann man bei einer kurzen Belichtungszeit Bewegungen einfrieren und zum Beispiel einen Sportler beim Sprung auf einem Bild festhalten. Wenn eine dynamische Wirkung eines Bildes erreicht werden soll, dann ist eine längere Belichtungszeit von Vorteil, da die Aufnahme verwischt wird.
"Das Shooting war lange gewünscht
Ihr hattet so lange mit der Belichtung Zeit
doch letzten endes ist der Akt verwischt
und alles nur wegen einer falschen Belichtungszeit"
by 2killya
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